Stifter Aquarell Die Sonnen-
finsternis vom 08.07.1842
  Kirchschlag rüstet für
  das Stifterjahr 2005!
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Zeittafel 1841-1868

1841 Heckenast gewinnt Stifter für die Herausgabe des Sammelbandes «Wien und die Wiener».
Der Hochwald in der «Iris» auf das Jahr 1842.
Die Mappe meines Urgroßvaters
1842 Stifter beobachtet und beschreibt die totale Sonnenfinsternis vom 8.Juli.
Beginn der Umarbeitung der Erzählungen für die Studien.
Die Narrenburg in der „Iris“ auf das Jahr 1843.
1842-
1844
Abdias, Das alte Siegel, Brigitta,
Der Hagestolz, Der Waldsteig .
1843-
1846
Stifter unterrichtet den Sohn des Staatskanzlers Fürsten Metternich in Physik und Mathematik.
1844 Plan eines dreibändigen Romans über Robespierre. Band 1 und 2 der Studien erscheinen.
Stifter schreibt Die drei Schmiede ihres Schicksals und die 2. Fassung der Mappe .
1845 Stifter reist mit seiner Frau nach Friedberg und Oberplan und nach Oberösterreich; Begegnung mit Friedrich Simony in Hallstatt.
Der heilige Abend (2. Fassung: Bergkristall ).
1846 Umarbeitungen. Der Waldgänger.
Reise nach München; Besuch bei dem Maler Heinrich Bürkel.
1846-
1847
Begegnung mit Robert und Clara Schumann. Freundschaft mit Jenny Lind.
1847 Sommer in Linz. Annahme der sechsjährigen Juliane Mohaupt, einer Nichte der Frau Stifter, an Kindesstatt. Studien,
3. und 4. Band. Der Plan, öffentliche Vorlesungen über Ästhetik in Wien zu halten, schlägt fehl.
Der arme Wohltäter
(Kalkstein) im Kalender «Austria» für -1848. -
Teilnahme Stifters an politischen Reformbestrebungen.
1848 Ausbruch der Revolution. Märzkämpfe in Wien. Stifter wird von seinem Wohnbezirk zum Wahlmann für die Frankfurter Nationalversammlung gewählt.
Über Stand und Würde des Schriftstellers in der „Constitutionellen Donau-Zeitung “.
Am 6. Mai zieht sich Stifter nach Linz zurück.
1849 Als Redakteur der „Linzer Zeitung“ und zeitweise des „Wiener Boten“ tätig.
Aufsätze über das gesamte Unterrichtswesen.
Historische Studien für den geplanten Roman über die Rosenberger.
Der oberösterreichische Statthalter Dr. Alois Fischer schlägt dem Unterrichtsminister vor, Stifter als Schulrat anzustellen. Im Dezember verhandelt Stifter im Ministerium über seine Anstellung als Inspektor der oberösterreichischen Volksschulen.
Der 5.und 6. Band der Studien erscheinen.
Notgedrungen verkauft Stifter dem Verleger Heckenast alle Rechte an diesem Werk.
Ernennung zum k.k. Schulrat und Aufnahme der Amtstätigkeit. Gründung und Eröffnung einer Realschule in Linz.
Verkauf des Verlagsrechtes der Bunten Steine an Heckenast
1850 Berichte über Kunstausstellungen in Linz, Ausgrabungen römischer Altertümer in Oberösterreich.
Vor Weihnachten verschwindet die noch nicht elfjährige Ziehtochter Juliane und wird erst nach zwei Wochen aufgefunden.
1851 Der Pförtner im Herrenhause (2. Fassung: Turmalin) erscheint in dem Prager Taschenbuch „Libussa “, das auch Heinrich
Reitzenbecks Lebensbild „Adalbert Stifter, Biographische Skizze“ veröffentlicht.
Stifters Vortrag über den geschnitzten Hochaltar in der Kirche zu Kefermarkt.
1852 Veröffentlichung der Bunten Steine .
Die k.k. Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale ernennt Stifter zum Konservator für Oberösterreich.
1853 Gemeinsam mit Johannes Aprent «Lesebuch zur Förderung humaner Bildung». Verleihung des Franz-Joseph-Ordens. Zerwürfnis mit dem Direktor der Realschule; Nervenleiden.
Beginn des Tagebuchs über Malereiarbeiten.
1854 Das Ministerium lehnt das Lesebuch ab.
Verbindung mit den Wahlnichten Luise und Josefine Stifter in Klagenfurt. Urlaub in den Lackenhäusern, Besuch in Oberplan.
Das Nervenübel nimmt zu.
1855 Stifter mit Heckenast in Linz und im Böhmerwald. Stifter wird die Inspektion der Realschule entzogen.
Luise Stifter stirbt.
1857 Stifter reist mit Frau und Juliane nach Klagenfurt und Triest; Josefine Stifter kommt als zweite Ziehtochter mit nach Linz.
Beendigung der Arbeit an Nachsommer;
1858 Stifters Mutter stirbt.
Josefine erkrankt und kehrt nach Klagenfurt zurück.
1859 Stifter erkrankt an einem Augenleiden. Die achtzehnjährige Juliane verläßt das Haus, nach vier Wochen wird ihre Leiche
aus der Donau geborgen.
Ab 1959 - Arbeit am Witika.
1860 Reisen nach Wien und München. Eine andere Nichte, Katharina Mohaupt, wird als Dienstmädchen ins Haus genommen
1862 -1863 Stifters nervöse und organische Störungen wiederholen sich
auch Amalie kränkelt.
1864 Sein Zustand verschlimmert sich; "Schwermut, Gram und Bitterkeit “; häusliche Aufregungen;
Tagebuch Mein Befinden .
Sommer in den Lackenhäusern,
Der Waldbrunnen.
In der Zeitschrift "Heimgarten" erscheint Nachkommenschaften.
Ein Krankenurlaub, beginnend im Juli, wird dauernd verlängert bis Ende 1865.
1865 Ärztliche Untersuchungen in Wien; zur Kur in Karlsbad, von dort über Prag und Nürnberg nach den Lackenhäusern.
Der 1. Band des Witiko erscheint. Am 25.November Versetzung in den
Ruhestand mit Verleihung des Hofratstitels.
Winter in Kirchschlag oberhalb Linz.
1866 Der Kuss von Sentze.-Karlsbader Kuraufenthalt im Mai,dann in den Lackenhäusern und in Kirchschlag und aus Furcht vor der Cholera wieder nach den Lackenhäusern.
Witiko, Band 2. Der fromme Spruch
Amalie erkrankt.
Schneesturm im Bayrischen Wald.
1867 Karlsbad-Kur im Mai. Witiko, Band 3 erscheint.
Großherzog Karl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach verleiht Stifter das Ritterkreuz seines Hausordens. Arbeit an der letzten Fassung der Mappe.
27.Oktober: letzter Besuch in Oberplan. Krankheiten im gesamten Haushalt. Im Dezember wird Stifter bettlägerig, Sein Zustand wird hoffnungslos.
1868 Zu der Nacht von 25.auf 26.Jänner schneidet er sich mit dem Rasiermesser in den Hals. Er lebt bewusstlos noch bis zum 28.Januar.
30.Jänner: Beisetzung Stifters auf dem St.Barbara-Friedhof in Linz.


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11. August 1999
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