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OÖN-Kritik zum Film von Kurt Palm
Aus den OÖNachrichten vom 29.01.2004
Bildquelle: OÖNachrichten

Nein, keine Angst, hier handelt es sich nicht um ödes Bildungskino. Andersrum formuliert: So mancher patriotische Stifter-Verehrer könnte diesen Film hassen. Menschen aber, die Kurt Palms anarchistischen Humor lieben, können im Vorbeigehen einiges Wissen über den Menschen Adalbert Stifter und sein Werk erwerben.
Der Humor resultiert oft alleine daraus, dass das Budget enorm knapp war (rund 90.000 Euro). So ist mitunter eine Kamera zu sehen, oder Palm fragt seinen Kameramann Hermann Dunzendorfer: "Wo soi i hinschau´n?" Oder Palm fordert den Zuschauer auf, doch bitte jetzt zu Hause Smetanas "Moldau" zu spielen, da dafür nun wirklich nicht das Geld reiche.
Palm bereiste mit einem Mini-Team an nur zwölf Drehtagen die Stifter-Orte von Oberplan über Triest bis zum Sterbeort Linz. Experten geben Auskunft: Stifterhaus-Leiter Johann Lachinger über die literarischen Hintergründe, Hermes Phettberg über Stifters Fresssucht, Prof. Bankl über Stifters letzte Tage (versuchter Selbstmord, Leberzirrhose). Eine Szene im Ehebett Stifters - Karl Ferdinand Kratzl spielt Stifter, Palm seine Frau Amalie - geht grandios in die Hose. Grotesk!
weiterer Beitrag zum Film:
Rundschau Interview mit Kurt Palm:
Bruder Kurt, der Stifter-Missionar
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OÖN-Kritik zum Film:
"Der Schnitt durch die Kehle oder Die Auferstehung des Adalbert Stifter"
Palm und Kratzl geben sich ein Gute-Nacht-Bussi
"Der Schnitt durch die Kehle oder Die Auferstehung des Adalbert Stifter" (A 2003, 80 min.); Regie: Kurt Palm (Moviemento).
Weiterer Beitrag zum Film:
Rundschau Interview mit Kurt Palm:
Bruder Kurt, der Stifter-Missionar
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