Schon im frühen Mittelalter führte ein Handelsweg durch das
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| Marktgemeinde Kollerschlag | Seehöhe: 725m | ||||||||||
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Kollerschlag liegt 725 m ü.d.M. und hat 1520 Einwohner. Es ist von Linz ca. 55 km und von Passau ca. 40 km entfernt, unweit der bayrischen Grenze im Dreiländereck und gehört zum Passauer Wald. Auf einer Hochfläche zwischen Ameisberg (940 m) und dem Schifflerberg (751 m) gelegen, die bei Stratberg (Hochstein 840 m) die höchste Erhebung erreicht und gegen Westen allmählich zum tiefsten Punkt beim Osterbach (574 m) abfällt. Dieser "Grenzbach" ist das größte Gewässer und mündet bei Oberkappel in die Ranna Obwohl bereits 1220 erstmals als Kalhochslage erwähnt, entwickelte sich der Ort erst in den letzten Jahren zu einem Markt (1985), der mit einer recht guten Infrastruktur aufwarten kann. Es gibt Gasthöfe, Pensionen, Urlaub am Bauernhof, Bäckereien, Konditorei-Cafe, Fleischhauer, Taxi, Elektrogeschäft, Supermarkt, Arzt, Freibad mit Breitrutsche, Inlineskateranlage, Fußball und Tennispätze, Stockschützenanlage, markierte Wanderwege, Reiterhof, spätbarocke Pfarrkirche mit Altarbild von Altomonte, die Galerie Werkstatt Kollerschlag, Post, Raiffeisenbank mit Bankomat, usw. Bereits im Mittelalter führte durch das Gemeindegebiet ein Handelsweg von der Donau nach Böhmen, der sogenannte Schöffweg. Dieser Weg führte bereits im frühen Mittelalter als Handelverbindung von der Donau nach Böhmen. Ein Wegstück im oberen Ort heißt heute noch so. Diverse Flurnamen erinnern daran, wie beispielsweise Schöffgattern, Schöffwiesen, Schöffholz und Schiffl. Ein Teil des A. Stifter Weges verläuft auf diesem alten Weg. An der Kreuzung des Schöffweges mit dem Wegscheider Weg ließ ein Untertan des Passauer Bischofs mit Burg im Rannatal, roden. Als "Kalhochslage", was soviel heißt wie Rodung (= Schlag) des Kalhoch von Falkenstein, fand der Ort dann 1220 auch seine erste Erwähnung. Es war wahrscheinlich derselbe Ritter, der 1218 schon das Stift Schlägl gegründet hatte. 1934 rückte Kollerschlag als Nebenschauplatz des gescheiterten Juliputsches der Nationalsozialisten, in dessen Verlauf in Wien Bundeskanzler Dr. Dollfuß ermordet wurde in den Mittelpunkt der Zeitgeschichte. In den Nächten des 25., 26. und 27. Juli verübten illegale Nazis (Österreichische Legion) nächtliche Überfälle von Wegscheid aus, auf die Zollhäuser Hanging, Haselbach, Kriegwald und auf den Gendarmerieposten Kollerschlag, bei denen ein Gendarm und vier Legionäre getötet wurden. Im Morgengrauen des 26. Juli wurde ein Kurier aufgegriffen, in dessen Krawatte der verschlüsselte Aufstandsplan für den österreichweiten Putsch eingenäht war ("Kollerschlager Dokument").
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Infos: Tourismuverband Kollerschlag-Nebelberg Falkensteinstraße 6, A-4154 Kollerschlag Tel: 07287/8155 - Fax 15 Adalbert- Stifter-Weg-Beschreibung Stifterorte: |
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